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Raumplanung

Die Metropole GZM ist das am meisten bevölkerte Gebiet der Woiwodschaft Schlesien. Seinen zentralen Teil bildet ein polyzentrisches Siedlungssystem, das aus größtenteils in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Städten und Gemeinden besteht, deren Grenzen verschwinden und einen einzigen städtischen Metropol-Organismus bilden. Zahlreiche Investitionsgebiete, große Wohnsiedlungen, nachindustrielles Erbe, aber auch Wälder und grüne Gebiete charakterisieren die Landschaft der Metropole.

Die Mitgliedsgemeinden unterscheiden sich voneinander durch ihre Größe, Bevölkerungsdichte, finanzielle Möglichkeiten und Entwicklungspotenzial, haben aber oft gemeinsame Probleme und haben dieselben Entwicklungsbedürfnisse. Gegenwärtig stellen sich jeder der Gemeinden und der gesamten Metropole GZM u.a. folgende Herausforderungen: Emissionen aus niedrigen Emissionsquellen, Verspätungen in der Entwicklung des öffentlichen Raumes, Fehlende Radwege und heruntergekommene Gebiete, aber auch das Phänomen der Zersiedlung (urban sprawl) der Städte und das Problem der Entvölkerung und des Verlustes der früheren Funktionen durch die Stadtmitten.

Das Gebiet von GZM unterliegt ständigen Veränderungen, darunter auch den Prozessen der Metropolisierung. Das erfordert u.a. die Entwicklung einer Raumpolitik, die auf die Verbesserung der Lebensqualität und auf die Entwicklung der Metropolfunktionen sowie Stärkung der räumlichen und gesellschaftlich-wirtschaftlichen Einheit des Gebiets ausgerichtet ist. Eine Antwort auf diese Herausforderungen soll ein für alle Mitgliedsgemeinden gemeinsames Planungsdokument sein, unter dem Titel: „Rahmenstudium der Bedingungen und Richtungen der Raumbewirtschaftung der Metropole GZM“. Ein effektives Verkehrssystem, ein einheitliches Natursystem, Natur-, Landschaftsschutz und Schutz des kulturellen Erbes sowie der Wasservorräte, das sind Faktoren, die für die Qualität unserer Umgebung und attraktive Lebensbedingungen entscheidend sind.

Die Erstellung dieses Studiums ist ein komplizierter, langjähriger Prozess, nicht nur wegen der rechtlicher Prozedurfragen, sondern auch wegen der Zahl der durch dieses Studium erfassten Gemeinden und wegen des Pioniercharakters des Dokuments, das bislang noch nie für das Gebiet des Metropolverbandes gemäß den gesetzlichen Anforderungen an die Planung und Raumbewirtschaftung ausgearbeitet wurde.

Zu den wesentlichen Elementen der Raumpolitik gehört auch die Revitalisierung. Unter Revitalisierung werden komplexe Reparaturmaßnahmen verstanden, und zwar nicht nur im Bereich der Raumgestaltung, sondern auch in der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Dimension. Ein wichtiger Aspekt der Revitalisierung ist die Wiederherstellung der heruntergekommenen nachindustriellen Gebiete. Diese Maßnahmen sollte man auch als Ausdruck einer rationalen Raumbewirtschaftung betrachten, die keinen erneuerbaren Vorrat darstellt.

Die Aktivität der GZM zur Verbesserung der Raumqualität und der Umwelt, die einen Bestandteil des Raumes darstellt, resultiert auch aus dem gemeinsamen Dokument unter dem Titel: Das Programm der strategischen Handlungen bis 2022. Es berücksichtigt u.a. solche Fragen wie:

  • Rationale Wasserwirtschaft, darunter die Notwendigkeit der Bewirtschaftung des Niederschlagswassers, der sog. kleinen Retention, Bekämpfung von Hochwasser und Überschwemmungen.
  • Integrierte Abfallwirtschaft, insbesondere Umsetzung der Idee der Wirtschaft mit geschlossenem Kreislauf in ihrem Gebiet.
  • Ausarbeitung und Einführung eines Metropolprogramms der Luftverbesserung, darunter Mitfinanzierung der Thermomodernisierung, Austausch alter Heizungsinstallationen gegen neue - umweltfreundlichere Lösungen.

Die Metropole GZM - kann im Rahmen ihrer Kompetenzen - die Initiativen in diesem Bereich integrieren und zu diesen inspirieren, und zwar u.a. über die sog. Plattform der guten Praktiken, die bewährte und interessante Lösungen verbreiten.

 

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