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Nachhaltige Mobilität

Wir gründeten das „Mobile Metropole“-Team, das gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Stadtplanung, Verkehr, Ökonomie und Soziologie nach innovativen Lösungen sucht, die zur Minderung des Anteils vom individuellen PKW-Verkehr sowie zur Erhöhung der Energieeffizienz von Pendlern führt. Zu diesem Zweck arbeiten wir an einem neuen Plan für nachhaltige Entwicklung der Mobilität. Wir sind darüber hinaus an einer Diskussion zum Thema Elektrofahrzeuge und Wasserstoff im Verkehr beteiligt.

Mobilität, die als etwas mehr begriffen wird, als nur Beförderung von Punkt A nach Punkt B, wird größtenteils durch unseren Lebensstil definiert - den Lebensstil von bewussten Einwohnern moderner Städte. Eines der Elemente nachhaltiger Entwicklung von modernen Städten ist die Mobilität deren Einwohner - die auch nachhaltig sein muss. Die Mobilität im weitesten Sinne - sowohl im Kontext der Fortbewegung (also solche, die Benutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel berücksichtigt) als auch im Kontext von Lebensarten und -stilen allgemein - darunter der Art und Weise, wie Bedürfnisse und soziale Dienstleistungen, Arbeitsstile, Freizeitaktivitäten umgesetzt und abgesichert werden.

Nachhaltige Mobilität und nachhaltiges Denken über die Mobilität sollen also nicht nur die mit dem Verkehr, Transport und der Mobilität sensu stricto verbundenen Bereiche umfassen, sondern auch Bereiche des sozialen Lebens, wie Inanspruchnahme von Dienstleistungen und Gütern, Lebensstil bestimmter Gruppen, Freizeitaktivitäten, wie auch umweltbezogene und geographische Aspekte - wie z. B. Art, den Raum zu bewirtschaften und zu nutzen.

Plan für nachhaltige städtische Mobilität

Den Erstellungsprozess eines Plans für nachhaltige städtische Mobilität (eng. SUMP Sustainable Urban Mobility Plan) stützen wir auf dem Dialog mit Einwohnern und Personen, die für Mobilität in den Gemeinden zuständig sind. Für eine bessere Transparenz des Prozesses sowie um die ergriffenen Maßnahmen überprüfen zu können, haben wir einen Beirat für moderne Mobilität, bestehend aus: Vertretern von Gemeinden, Wissenschaftlern, Dienstleistern sowie Vertretern von Nichtregierungsorganisationen berufen.

Eines der Werkzeuge für die Erreichung der vorausgesetzten Ziele bei der Schaffung eines nachhaltigen Mobilitätsplanes werden unterschiedliche Pilotprojekte moderner Dienstleistungen sowie die Entwicklung des Konzeptes Mobilität als Dienstleistung (eng. Maas - Mobility as a Service) sein, welche die unterschiedlichen Mittel der geteilten Mobilität (vom traditionellen öffentlichen Nahverkehr über Fahrradverleih, Minuten-Carsharing, elektrische Roller oder Motoroller) organisatorisch und tariflich verbinden wird.

Mobilität heißt auch Technologien

Wir fördern alle „grünen“ Lösungen, welche einen guten Einfluss auf die Umwelt haben und die Luft nicht verschmutzen. Besonders wichtig ist für uns dabei der umweltfreundliche Verkehr. Daher planen wir schon jetzt einige hunderte Elektro-Busse zu kaufen, die 30% der jetzt im unseren öffentlichen Verkehr fahrenden Dieselfahrzeuge ersetzten werden. Dies wird dank der Vereinbarung, die wir mit dem Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung im Rahmen des Projektes „Emissionsloser öffentlicher Verkehr“ abgeschlossen haben, möglich sein. Zum Projekt haben sich Städte aus ganz Polen gemeldet, aber eben die Metropole GZM wurde - wegen einer so großen Bestellung - zu seinem Leader. Der Einkauf dieser Fahrzeuge kann bis sogar 100 Prozent bezuschusst werden!

In Bezug auf die Infrastruktur von Elektrofahrzeugen sehen wir uns als Koordinator beim Bau von Elektroanlagen an dicht bevölkerten Orten. Wichtig ist für uns, die Ladeinfrastruktur auf dem Gebiet von Städten und Gemeinden optimal zu planen. Ein größerer Anteil von Elektrofahrzeugen im Verkehr kann zu einer geringeren Emission von Verschmutzungen beitragen. Die Schaffung einer entsprechenden Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge wird zu einem größeren Interesse individueller Benutzer an elektrischen Autos führen. Wir sind überzeugt, dass von der Ladestruktur nicht nur private Abnehmer Gebrauch machen werden, sondern auch Firmen, die ihren Fuhrpark an Elektroautos ausbauen, Taxigesellschaften oder Selbstverwaltungen, die dazu gemäß dem Elektromobilitätsgesetz verpflichtet sind.

Wir schauen in die Zukunft

Gleichzeitig sind wir stets an Gesprächen über die Möglichkeit, Wasserstoff als Brennstoff der Zukunft zu verwenden, beteiligt. Wir sehen viele Vorteile von Busen mit Wasserstoffzellen - sie können dieselbe Reichweite wie konventionell betriebene Busse erreichen, ohne dass eine derart ausgebaute Ladeinfrastruktur wie bei traditionellen Elektro-Bussen notwendig ist. Diese Technologie entwickelt sich dynamisch und bald werden auch die Selbstverwaltungen an solchen Fahrzeugen interessiert sein. Zu diesem Zweck haben wir eine Absichtserklärung mit PKN Orlen unterzeichnet, kraft deren wir an der Entwicklung eines emissionslosen mit Wasserstoff betriebenen öffentlichen Verkehr eng zusammenarbeiten werden.

Es liegt an uns, den Einwohnern einen breiten Fächer an Nahverkehrsmöglichkeiten zu sichern, die an die Bedürfnisse des Augenblicks und an die persönlichen Vorlieben angepasst sind. Dabei vergessen wir nicht, dass Innovationen nicht nur technologische Lösungen bedeuten, sondern auch neue Businessmodelle und organisatorische Lösungen, die in unseren Städten und Gemeinden möglich zu implementieren sind.

Empfehlungen für die Entwicklung moderner Mobilität in der Metropole GZM sind in der Bibliothek zu finden

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