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Metropolenbahn

Der Schienenverkehr soll in der Zukunft zum Rückgrat des ganzen Nahverkehrssystems in der ganzen Metropole GZM werden. Damit es geschieht, ist die Entstehung einer Metropolenbahn notwendig. Der erste Schritt für ihren Bau war das von Experten aus der Schlesischen Technischen Universität bearbeitete Konzept. Der zweite Schritt ist die Bearbeitung des Dokumentes „Vorübergehende Machbarkeitsstudie für die Metropolenbahn auf dem Gebiet der Metropole GZM“.

Das Konzept der Metropolenbahn ist ein Dokument, das die wichtigste Frage beantwortet: Wie soll sich der Schienenverkehr in der Metropole GZM entwickeln? Arbeiten daran dauerten von August 2018 bis Januar 2019, als das Konzept während der Sitzung der Metropolenversammlung präsentiert wurde.

Dort wurden vier Varianten für die Bahnentwicklung enthalten - von der Basisvariante bis der am meisten ausgebauten. Die Gesamtkosten von allen Varianten wurden für über 16 Milliarden PLN geschätzt. Die Umsetzung des ganzen Projektes ist für die Jahre 2019-2039 vorgesehen. Jede weitere Variante des Projektes enthält sämtliche Lösungen aus den Vorvarianten sowie zusätzliche Lösungen.

Die Variante 0 setzt zwei Hauptbahnstrecken: Ost-West (Gliwice - Katowice - Dąbrowa Górnicza Ząbkowice) und Nord-Süd (Tarnowskie Góry - Katowice - Tychy Eislaufbahn) sowie Anschaffung neuer Züge voraus. Solche Lösungen erlauben eine effizientere Nutzung von Möglichkeiten, die die bestehende Infrastruktur bietet. Die Erhöhung des Bestandes an Schienenfahrzeugen ermöglicht die Inbetriebnahme von weiteren Verbindungen auf diesen Strecken. In der Stoßzeit sollen die Züge alle 15 Minuten verkehren. In erster Linie, wegen der Anzahl von Reisenden und Kapazitäten der Linie, wären es die Verbindungen aus Gliwice nach Dąbrowa Górnicza.

Die Variante 1 ist die Erweiterung der letzten Lösung. Den wichtigsten Aspekt bildet hier der Bau neuer Gleise speziell für die Metropolenbahn - aus Gliwice nach Dąbrowa Górnicza sowie aus Nowy Bieruń nach Tarnowskie Góry. Insgesamt beinahe 220 km einzelnen Gleises. Dadurch würden sich die Züge der Metropolenbahn nicht mit Zügen anderer Anbieten überschneiden. Auf diesen Strecken würde außerdem keine Hierarchie gelten, der zufolge die lokalen Züge den internationalen sowie Schnellzügen die Vorfahrt lassen sollen. Dort entstehen, bzw. werden saniert 26 Bahnhaltestellen, deren Lage anhand der Bevölkerungsdichte der jeweiligen Gebiete bestimmt wird. Zur Bedienung einer größeren Anzahl an Bahnverbindung wird die Erhöhung des Bestandes an Schienenfahrzeugen notwendig sein.

Die Variante 2 setzt einen weiteren Gleisausbau für die traditionelle Bahn voraus. Zusätzlich sollen eine städtische Leichtbahn sowie eine Einschienenbahn entstehen. Die erstere sollte Gliwice mit Tychy über Ruda Śląska und Mikołów verbinden. Die Einschienenbahn würde hingegen den Internationalen Flughafen in Pyrzowice mit Katowice und Sosnowiec verbinden. Ihre Entstehung hängt jedoch davon ab, ob für diesen Zweck entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt werden sowie vom Entwicklungstempo des Flughafens Pyrzowice.

Die Variante 3 ist die maximale Version für Entwicklung des Schienenverkehrs in der Metropole GZM. Sie setzt nämlich den weiteren Ausbau der städtischen Leichtbahn voraus, die aus Gliwice, über Knurów und Gierałtowice, nach Ornontowice und Orzesze fahren würde. Geplant ist auch der Ausbau der traditionellen Bahn auf der Strecke Gliwice - Ruda Śląska - Katowice.

Das Konzept der Metropolenbahn ist der erste Schritt bei dem Bau des Metropolenbahn-Systems. Das Dokument wurde mit dem Marschall der Woiwodschaft Schlesien, dem Schlesischen Woiwoden, der PKP PLK SA, den Vertreter von Städten und Gemeinden der Metropole GZM sowie mit Unternehmen, die mit dem Schienenverkehr verbunden sind, abgesprochen. Das bearbeitete Konzept für die Metropolenbahn ist eine Vorstufe für weitere Studien und Projektarbeiten.

Die von Interessierten gemeldeten Postulate und Empfehlungen wurden vom Autorenteam der Schlesischen Technischen Universität analysiert. Im Resultat wurde ein Anhang zum Konzept für die Metropolenbahn erstellt, in dem die modifizierten Varianten für die Entwicklung der Metropolenbahn bearbeitet wurden:

Variante 1A.Im Rahmen dieser Variante wird die Länge des Metropolenbahnnetzes um ca. 85 km steigen und es werden 10 neue Haltestellen gebaut.

Variante 2AIm Rahmen dieser Variante wird die Länge des Metropolenbahnnetzes um ca. 105 km steigen und es werden 13 neue Haltestellen gebaut.

Variante 3AIm Rahmen dieser Variante wird die Länge des Metropolenbahnnetzes um ca. 72 km steigen und es werden 14 neue Haltestellen gebaut.

Der weitere Schritt ist die Bearbeitung der „Vorübergehenden Machbarkeitsstudie für die Metropolenbahn auf dem Gebiet der Metropole GZM“, die genauere Angaben bezüglich der Investitionskosten für die jeweiligen im Konzept für die Metropolenbahn dargestellten Varianten liefern wird sowie die Fragen beantwortet, wie die jeweiligen Strecken genau verlaufen können und wo die neuen Bahnhaltestellen platziert werden sollen.

Das Konzept der Metropolenbahn ist in der Bibliothek zu finden

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