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Trendnachrichten

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Strategie

Das Gesetz über den Metropolenbund in der Woiwodschaft Schlesien schuf rechtliche und organisatorische Grundlagen für die Entstehung der Metropole GZM. Eine neue Organisation bedeutet neue Herausforderungen, aber auch neue Möglichkeiten. Die Kooperation von Gemeinden, welche die Metropole bilden, erlaubt Aufgaben abzuwickeln, die aus organisatorischen und finanziellen Gründen für die jeweiligen Gemeinden nicht erreichbar waren. Eine gemeinsame Fahrkarte im Rahmen der Metropole, ein neues Verkehrsnetz, Austausch des Fahrzeugbestandes gegen umwelt- und fahrgastfreundliche Verkehrsmittel, die Metropolenbahn, ein System von Radwegen und Radverleihpunkten, sind nur einige von Projekten, die von der Metropole GZM abgewickelt werden. Sie gehen aus dem 2018 bearbeiteten Programm für strategische Maßnahmen der Metropole GZM bis 2022 (sog. PSM) hervor. Es ist das erste Dokument, gemeinsam für das ganze Metropolgebiet, in dem Entwicklungsmaßnahmen für die kommenden Jahre bestimmt werden.

Was will die Metropole erreichen?

Intern richtet sich die Metropole GZM danach, eine räumliche, soziale
und wirtschaftliche Kohärenz zu bieten sowie entsprechend hohe Lebensqualität von Einwohnern sicherzustellen. Extern konzentriert sie sich darauf, das Erscheinungsbild einer weltweit erkennbaren, für Wohnen, Investieren und Besuchen attraktiven Metropole, aufzubauen. Zu diesem Zweck wurden 5 Entwicklungsprioritäten zur Umsetzung in den Jahren 2018 - 2022 genannt, welche die Trends gemäß den staatlichen und regionalen strategischen Dokumenten berücksichtigen sowie auf öffentliche Aufgaben anspielen, die im Gesetz über den Metropolenbund in Woiwodschaft Schlesien bestimmt wurden, nämlich:

  1. Gestaltung der öffentlichen Ordnung, eine nachhaltige „grüne Metropole“, darunter: Entwicklung von Grüngebieten; rationelle Wasserwirtschaft; integrierte Abfallwirtschaft, darunter Kreislaufwirtschaft; Optimierung der Stromverwendung; Bearbeitung eines Planungsdokumentes, der sog. Metropolenstudie;
  2. Fahrradpolitik, darunter: Integration von öffentlichen Verkehrsanbietern und Rationalisierung von Verbindungen mit Inbetriebnahme von Buslinien zum Flughafen Katowice in Pyrzowice; Einführung eines integrierten Tarif- und Fahrkartensystems; Einkauf von emissionslosen Bussen; Inbetriebnahme eines zwischen Städten funktionierenden Fahrradverleihsystems; Führung eines metropolenrelevanten Straßennetzes sowie Verkehrsforschungen, die für Entwicklung des Straßennetzes und für Planung des öffentlichen Nahverkehrs von Bedeutung sind;
  3. Soziale und wirtschaftliche Entwicklung, darunter: Förderung von Gemeinden bei der Umsetzung ihrer Aufgaben durch Zuschüsse vom Solidaritätsfonds; Gründung des sog. Data Store, also einer offenen Datenbank bezüglich unterschiedlicher Tätigkeitsbereiche der Metropole GZM; Abwicklung von Projekten, die mit dem Testen und Verbreiten besatzungsloser Luftschiffe verbunden sind; Maßnahmen im Rahmen der Seniorenpolitik;
  4. Promotion des Metropolenbunds und seines Gebietes, darunter Aufbau der Metropolenmarke und -identität bei den Einwohnern; Förderung von Potenzialen der Mitgliedsgemeinden, sowie des ganzen Metropolgebietes, Kooperation mit analogen Institutionen aus dem Ausland und Beteiligung an internationalen Veranstaltungen;
  5. Entwicklung der Institution, die u. a. Gründung einer Sozial-Wirtschaftlichen Beobachtungsstelle der Metropole und einer Plattform mit guten Praktiken, sowie Ausarbeitung eines internen Managementsystems und Bearbeitung einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie für die Metropole GZM u. ä. voraussetzt;

Die diesen Prioritäten zugewiesenen Aufgaben sollen der Synergie von individuellen Potentialen der 41 Mitgliedsgemeinden, der Initiierung von Entwicklungsmaßnahmen sowie Inspirieren von innovativen Lösungen zugunsten einer allmählichen Stärkung der Metropolenfunktion und Verbesserung der Lebensqualität dienen.
Die Dynamik und der Erfolg bei der Einführung dieser Maßnahmen bedarf jedoch nicht nur des Engagements von lokalen Selbstverwaltungen und Organen der Metropole GZM sondern auch von vielen anderen Institutionen. Die Verabschiedung der sog. „kleinen Strategie“ im November 2018 war der Anfang des Veränderungsprozesses.

Nach einem Jahr der Geltung von PSM war die Aktualisierung notwendig. Die Aktualisierung des Dokuments bezieht sich nur auf den Teil, der eine Auflistung der zur Abwicklung angenommenen Aufgaben enthält. Der Hauptteil des Dokuments, also die Diagnose sowie strategische Voraussetzungen - Prioritäten und Ziele - blieben unverändert. Ins Dokument wurden 6 neue Maßnahmen im Rahmen der o. g. Prioritäten 1, 2 und 3 eingeführt und zwei Maßnahmen gelten bereits als umgesetzt. Der Anhang Nr. 1 zum PSM wurde während einer Sitzung der Versammlung der Metropole im Dezember 2019 angenommen.

Im Jahr 2020 begannen die Arbeiten an der zweiten Aktualisierung, die Anhang Nr. 2 des Basisdokuments darstellt. Das aktualisierte strategische Aktionsprogramm umfasste insgesamt 35 Maßnahmen (einschließlich der 2019 und 2020 abgeschlossenen Maßnahmen), von denen 29 umgesetzt wurden.

Infolge weiterer Änderungen der Maßnahmen musste Anhang 2 in Form von Änderungen aktualisiert werden, mit denen zwei neue Maßnahmen eingeführt und vier Projekte geändert wurden.

Gleichzeitig begannen die Arbeiten an der Entwicklung der Entwicklungsstrategie für die Metropole GZM für den Zeitraum 2022 bis 2027 mit einer Perspektive bis 2035, die hauptsächlich darin bestand, ein Ausschreibungsverfahren für die Auswahl eines Auftragnehmers einzuleiten, das im Amtsblatt der Europäischen Union angekündigt wurde .

Programm für strategische Aktivitäten und Anhang Nr. 2 in der >> Bibliothek verfügbar

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