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Internationale Zusammenarbeit

Die Metropole GZM ist die erste gesetzlich ins Leben gerufene Metropole in Polen. Als Pioniere in unserem Land schlagen wir Wege ein, die noch keine polnische Selbstverwaltung eingeschlagen hat. Zum Glück können wir uns die Erfahrungen des Auslands zunutze machen, was wir auch gerne tun. Wir beteiligen uns an den internationalen Initiativen, aber kreieren unseren eigenen Entwicklungsweg, der zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Einwohner beitragen kann.

Die Metropole GZM ist ein urbanisiertes Gebiet, in wir es mit der Herausforderung gesellschaftlich-wirtschaftlicher Umgestaltungen zu tun haben. Wir sind im Zuge einer Transformation einer Region, in der die Bergbauindustrie dominierte, in eine auf moderne Technologien gestützte Region. Mit ähnlichen Herausforderungen misst sich einer unserer Schlüsselpartner, d.i. das Ruhrgebiet in Deutschland. Das ist ein Ort, in dem sich jahrelang Steinkohle- und Stahlindustrie entwickelt hat, und in dem das wirtschaftliche System mit der Zeit umgestellt wurde, indem es auf Dienstleistungen und Kultur gestützt wurde. Angesichts der zwillinghaften Spezifik unserer Regionen haben wir schon in den ersten Monaten des Funktionierens der Metropole eine Zusammenarbeit mit unseren westlichen Nachbarn aufgenommen.

Regionalverband Ruhr (RVR) als Partner der Metropole

Die Absichtserklärung über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Metropolen wurde am 14. August 2018 in Essen unterschrieben, und die Vereinbarung über die Partnerschaft - am 9. August 2019 in Katowice. In den Dokumenten wurde auf die Gebiete hingewiesen, auf welchen wir kooperieren können. Es geht um Fragen, die mit der Raumplanung, einer auf Wissen basierenden Wirtschaft, einer integrierten städtischen Mobilität, der kulturellen Entwicklung und der Promotion der Metropolgebiete verbunden sind.

Zusammenarbeit mit dem Ruhrgebiet.

Da wir einen ähnlichen Weg wie unsere Freunde aus dem Ruhrgebiet, bleiben wir miteinander im ständigen Kontakt. Unsere westlichen Nachbarn haben uns in Katowice während des im Dezember 2018 in dieser Stadt stattfindenden UN-Klimagipfels besucht. Das Treffen war eine gute Gelegenheit für den Erfahrungsaustausch, was Revitalisierungsmaßnahmen betrifft. Im Juli 2019 wiederum, hat GZM einen Studienausflug in das Ruhrgebiet organisiert, der dem Thema der Verwaltung der grünen Flächen in den Metropolgebieten gewidmet war. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit unserem deutschen Partner wurden auch Workshops organisiert, die die Planung der blau-grünen Infrastruktur, Anpassungen an die Klimaveränderungen sowie das Marketing und internationale Angelegenheiten betrafen.

Wir konzentrieren uns auch auf der Suche von Partnern aus anderen europäischen Metropolen.
In der Frage der Möglichkeit der Realisierung gemeinsamer Projekte haben wir schon Gespräche, u.a. mit dem Metropolgebiet Barcelona (AMB) angefangen.

Teilnahme am internationalen Forum

Eine weitere Maßnahme der Metropole GZM im Bereich der internationalen Zusammenarbeit ist die Anwesenheit auf dem Forum European Metropolitan Authorities (EMA). Es handelt sich um eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung, die den Themen der Entwicklung und Stärkung der Positionen europäischer Metropolgebiete gewidmet ist. Im Jahr 2018 fand das Forum in Rom statt. Gerade in dieser Ewigen Stadt wurde die Römische Deklaration unterschrieben, deren Unterzeichnete wir sind. In diesem Dokument wurde die Schlüsselrolle der Metropole und der Metropolgebiete als der Werkzeuge, die wirksam Lösungen von Problemen unterstützen können, mit denen die europäischen Städte zu kämpfen haben. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Metropolfunktionen durch Finanzwerkzeuge der Europäischen Union unterstützt werden sollten. Die Deklaration haben auch die Metropolgebiete von u.a. Rom, Turin, Krakau, Warschau, Barcelona, Lissabon und Helsinki unterschrieben. Im Jahr 2019 fand wiederum in Lion das Forum EMA statt, wo die Metropole GZM die Lyoner Deklaration unterschrieben hat. Ihr Inhalt betraf den gesellschaftlichen Ausschluss in den Metropolen und die Rolle, welche den Metropol-Behörden bei der Lösung dieses Problems der Ungleichheit zukommt.

Die Metropole auf der Messe Expo in Barcelona

Eine weitere internationale Partnerschaft - die uns genauso wichtig ist - betrifft die städtische Mobilität,
genauer gesagt: die Mobilität im Luftraum. Genau darum geht es in der Initiative Urban Air Mobility, der die Städte aus solchen Ländern wie: England, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Belgien, Griechenland, Spanien, Schweden und Bulgarien beigetreten sind. Die Metropole GZM ist die einzige Vertretung aus Polen in dieser Initiative.

Die Partnerschaft bezweckt die Ausarbeitung solcher Lösungen, die es erlauben, einen Teil der städtischen Mobilität in den Luftraum zu verlagern. Wir realisieren in diesem Bereich das Projekt CEDD, d.h. Mitteleuropäischer Drohnen-Demonstrator. Dank diesem Projekt wollen wir es möglich machen, dass die Drohnen in der Luft sowohl kommerzielle Dienstleistungen als auch solche für die öffentliche Verwaltung vorgesehene erbringen.

Die internationale Zusammenarbeit bietet auch die Möglichkeit an der Realisierung der internationalen EU-Projekte teilzunehmen. Ein Beispiel dafür ist die Teilnahme am Projekt HARMONY, dessen Ziel die Ausarbeitung eines die Raumplanung mit der Transportplanung harmonisierenden Werkzeugs ist. Es wird mithilfe der Mittel aus dem Programm Horyzont 2020 (Horizont 2020) realisiert.

Die internationale Zusammenarbeit in der Metropole GZM umfasst auch die Studienbesuche für die Mitgliedsgemeinden und ihre Organisationseinheiten - und zwar immer an Orte, die auf dem gegebenen Gebiet als vorbildlich angesehen werden. Als Beispiel kann ein Studienbesuch in Groß-Kopenhagen genannt werden, wo wir uns gemeinsam mit den Vertretern der Mitgliedsgemeinden in das Thema der städtischen Mobilität vertieft haben.

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