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Öffentlicher Nahverkehr

Effizienter und leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr ist unsere Priorität. Ein gut organisierter öffentlicher Verkehr ist eine Grundlage für die Funktionsweise der von 2,3 Mio. Menschen bewohnten Metropole GZM. Daher haben wir von Anfang an Maßnahmen eingeleitet, um den öffentlichen Nahverkehr zu entwickeln.

Richtung Integration

Jeden Tag kommen auf die Straßen der Metropole GZM über 1500 öffentliche Verkehrsmittel, von denen ca. 6,7 Tsd. Haltestellen bedient werden. Jedes Jahres legen sie über 100 Mio. Kilometern zurück, was ausreichend wäre, um den Äquator 2.500 Mal zu befahren!

Ein leistungsfähiges System des öffentlichen Verkehrs ist die größte Herausforderung für die Metropolengebiete. Daher ergreifen wir von Anfang unserer Tätigkeit Maßnahmen, die zum Zweck haben, ein solches Verkehrssystem zu schaffen, das den öffentlichen Nahverkehr zu einer Alternative für den PKW-Verkehr machen könnte. Wir haben die Verkehrsrevolution begonnen, auf welche die Einwohner der schlesischen Konurbation seit beinahe 20 Jahren gewartet haben!

Um das Wesen dieser Veränderung zu verstehen, muss man bedenken, dass bis 2018 auf dem Gebiet der heutigen Metropole drei verschiedene Anbieter des öffentlichen Verkehrs tätig waren. Bei zwei von ihnen galt derselbe Fahrkarten-Tarif, bei dem dritten - ein anderer. Dies generierte manchmal sogar doppelte Fahrtkosten und war beschwerlich sowohl für Einwohner, als auch für Gäste, die in die Metropole kamen.

Promotionsspot - Januar 2018

Den Anfang der Verkehrsrevolution bildete die Einführung gemeinsamer Fahrkarten für alle drei Anbieter - zuerst Einzelfahrkarten (seit 1. Januar 2018), dann ein paar Monate später Zeitfahrkarten (seit 1. April 2018). Vereinheitlicht wurden auch die Bestimmungen von Tarifen, dadurch wurde die Nutzung des öffentlichen Verkehrs einfacher und bequemer.

Seit Anfang 2018 wurden auch - im polenweit unerhörten Ausmaß - kostenfreie Fahrten für Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr eingeführt, deren Zweck war, den öffentlichen Nahverkehr zu fördern und umweltfreundliche Gewohnheiten zu gestalten. Kinder und Jugendliche können dieses Recht das ganze Jahr lang in Anspruch nehmen - auch an Wochenenden, in den Winter- und Sommerferien sowie an Feiertagen. Die Ermäßigung gilt für ca. 200 Tsd. jüngste Einwohner aus 41 Städten und Gemeinden der Metropole GZM.

Die Krönung dieses Prozesses war die Verschmelzung - seit 1. Januar 2019 dreier Anbieter des öffentlichen Nahverkehrs (KZK GOP, MZK Tychy und MZKP Tarnowskie Góry) zu einer Einheit - Verwaltung des Metropolentransports [Zarząd Transportu Metropolitalnego] (ZTM). Während die Fahrgäste die meisten mit dieser Integration verbundenen Veränderungen zum Spüren bekamen, war die Gründung von ZTM sehr wichtig aus organisatorischer Perspektive. So kann man ein kohärentes und einheitliches Angebot besser aufbauen und den öffentlichen Nahverkehr in der ganzen Metropole verwalten.

Wir verbessern die Qualität von Dienstleistungen

Die ZTM verbessert konsequent die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs auf dem Gebiet der Metropole GZM. Eine ihrer Prioritäten ist die Modifizierung des Verbindungsnetzes und der Fahrpläne, so dass sie den Erwartungen, aktuellen Bedürfnissen von Einwohnern sowie den gegenwärtigen Verkehrsgeneratoren gerechter werden.

Eine Antwort auf eines dieser Bedürfnisse war die Inbetriebnahme von vier Metropolen-Flughafen-Shuttlebussen im November 2018. Vorher verfügte der Internationale Flughafen Katowice in Pyrzowice über keine derart komplexe Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die charakteristischen fuchsiafarbenen Busse fahren durch fünf Subregionen der Metropole und haben ihre Haltestellen in solchen Städten wie: Gliwice, Zabrze, Bytom, Piekary Śląskie, Katowice, Sosnowiec, Będzin und Tychy. Die Busse fahren rund um die Uhr und ermöglichen den Reisenden, ihren Flug zu erreichen und Personen, die auf dem Flughafen bzw. in seiner Umgebung arbeiten, zur Arbeit zu kommen.

Um die Anzahl von Fahrgästen, die jeweilige Linien und Haltestellen in Anspruch nahmen, präzise bezeichnen zu können, planen wir, in allen Fahrzeugen ein System zur Erfassung der Fahrgästezahl zu installieren. Zugang zu diesen Informationen wird laufend im Online-System möglich sein. Die genauen Daten ermöglichen u. a. die Kosten des öffentlichen Nahverkehrs zu senken, indem die Anzahl und Größe von Fahrzeugen sowie Fahrplänen optimiert und an die tatsächliche von Fahrgästen in jeweiligen Linien bzw. auf jeweiligen Strecken gemeldete Nachfrage angepasst werden.

Wir wollen die Bedeutung des Schienenverkehrs auf unserem Gebiet wiederherstellen. Es gibt nämlich kein umweltfreundlicheres und - bei entsprechend ausgebauter Infrastruktur- schnelleres Verkehrsmittel als den Zug. Wir wissen, wie es zu meistern ist. Wir haben ein Konzept für die Metropolenbahn mit dem Anhang. Das von Experten aus der Schlesischen Technischen Universität erarbeitete Dokument präsentiert Richtungen für die Entwicklung des Schienenverkehrs auf unserem Gebiet. Der weitere Schritt ist die Veröffentlichung der Vorübergehenden Machbarkeitsstudie. Dieses Dokument wird mehrere Jahre lang bearbeitet und zeigt, welche von den vorgeschlagenen Lösungen optimal seien.

WEITER LESEN: Metropolenbahn

Ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in der Metropole GZM war die Einführung von METRO-TICKET (Juni 2019), also eines gemeinsamen Angebotes, das die öffentlichen Verkehrsmittel in der Metropole integriert: Busse, Straßenbahnen, Trolleybusse und Züge von Koleje Śląskie. Wir bezuschussen darüber hinaus zusätzliche Bahnverbindungen zwischen unseren Städten, denn wir sind uns der großen Bedeutung des Schienenverkehrs auf unserem Gebiet bewusst. Im Jahre 2019 war es der Betrag von 1,2 Mio. PLN, 2020: 6 Mio. PLN. Schon jetzt sind die ergriffenen Maßnahmen der erste Schritt bei der Gründung der Metropolenbahn, die in Zukunft zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs werden soll.

Wir sind bestrebt, den Vertrieb von Fahrkarten des öffentlichen Nahverkehrs zugänglicher zu gestalten und wollen das Verkaufssystem modernisieren. Das zurzeit funktionierende Projekt „Schlesische Karte für Öffentliche Dienste“ wird modernisiert und erhält neue Funktionalitäten, damit es noch einfacher und benutzerfreundlicher für die Fahrgäste wird. Gezielt sollen moderne Zahlungsmethoden möglich sein und das System wird geöffnet, damit es künftig nicht nur die ZTM-Fahrzeuge, sondern auch Züge und das Metropolfahrrad-System berücksichtigt. Schon jetzt gibt es in 150 Fahrzeugen die Möglichkeit, mit einer Bankkarte für die Fahrt zu bezahlen. Daneben wird das Netz von Fahrkartenautomaten erweitert, die in jeder Gemeinde stehen sollen.

In kommenden Jahren werden die unter ZTM fahrenden Fahrzeuge einheitliche, metropolenspezifische Farben haben. Wir werden die jetzt verkehrenden Fahrzeuge nicht überstreichen, denn das würde zu hohe Kosten generieren. Neue Farben werden die seit 2019 hergestellten Fahrzeuge haben.

Im öffentlichen Nahverkehr wollen wir auf umweltfreundliche Lösungen setzen. Daher sind wir am Projekt „Emissionsloser öffentlicher Verkehr“ beteiligt, das vom Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung betrieben wird.

Wir nehmen auch am Projekt „GEPARD II - emissionsarmer Verkehr, Teil 3 Schlesien - Kohlenbecken“ teil. Mittel in diesem Projekt stammen vom Nationalen Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOŚiGW) und vom Regionalen Operationellen Programm der Woiwodschaft Schlesien für die Jahre 2014-2020.

Dadurch können auf die Straßen der Metropole GZM in den kommenden Jahren sogar einige hunderte emissionslosen Fahrzeugen kommen.

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